12. Spieltag: Leichlingen verliert Anschluß an Spitze

3.Liga West
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Die beiden Freitagspiele dieses Spieltages hatten es in sich. Der LTV verspielte daheim gegen den VfL Gummersbach II erstmal seine Zuge-hörigkeit zur Spitzengruppe und Krefeld festigte bei den heimstarken Mender Wölfen seinen Platz an der Sonne der Tabelle.

In Menden traf die HSG aus Krefeld auf einen starken Gegner der 83 % seiner Punkte in dieser Saison daheim erkämpfte. Doch der Gast besaß den besseren Start (1:5; 6.). Beim 5:7 (13.) schöpften die Wölfe wieder Hoffnung. Beim 8:8 war der Gleichstand erreicht und beim 10:9 (21.) die erste Führung erkämpft. Besonders M. Zimny auf der Seite der Wölfe bereitete in dieser Phase den Gästen in der Deckung Probleme. Bis zur Pause konnte der Favorit wieder die Führung zurück erobern, aber diese fiel mit 13:14 recht mager aus. Nach der Pause hielt der Hausherr weiter gut mit (18:19; 39.), ehe sich Krefeld etwas absetzen konnte (19:24; 45.). Das Spiel war entschieden, aber die Wölfe kämpften verbissen weiter. Lohn war eine erneute Resultatsverbesserung zum 25:28 (55.). Aber der Umschwung gelang nicht mehr, die Krefelder brachten den 28:31-Sieg über die Zeit. Doch so schwierig werden sie sich das nicht vorgestellt haben. Bester Torschütze der Party war Krefelds K.C. Brüren mit 11/1 Treffern.

Noch größer war die Überraschung beim LTV, der gegen die Fohlen aus Gummersbach daheim unterlag und sich aus der Spitzengruppe der Liga heraus warf. Der Gast überraschte von Beginn an und führte schnell mit 4:7 (11.). Zu diesem Zeitpunkt hat man als Fan dies noch nicht ernst genommen, aber nach 15 Minuten lag die Reserve immer noch vorn (6:9). Erst nach 20 Minuten lag der LTV wieder gleichauf (9:9). Doch die Fohlen konterten wieder und gaben die Führung bis zum Pausenpfiff nicht mehr ab (13:15). In Halbzeit 2 vergrößerte sich dieser Vorsprung der Gäste auf 13:19 (34.), ehe der LTV endlich aufwachte (16:19; 39.). Zwar konnte der Gastgeber partiell diesen Vorsprung verkürzen, aber ans aufholen war nicht zu denken, zu stark spielte der Gast (20:23; 45; 23:26; 51.). Spätestens beim 25:29 (58.) wurde jedem Zuschauer klar, daß die Punkte nach Gladbach gehen würden. Endstand der Partie war 27:30. Damit schoben die Fohlen sich auf Platz 11, während der LTV Dritter bleibt, aber nun schon 4 Punkte Rückstand auf Krefeld hat. Zwar ist noch nichts verloren, aber es wird schwieriger und steiniger für Leichlingen.

Am Samstag hatte der LSC aus Köln die Männer aus Großenheidorn zu Gast. Nach einem ausgeglichenen Beginn (4:3; 11.) konnte sich der LSC schnell zum 8:3 (14.) absetzen. Dieser Vorsprung wurde ausgebaut (13:6; 22.). Zur Pause stand es deutlich 18:9, das Spiel war entschieden. Nach Wiederanpfiff gab es den ersten 10-Tore-Vorsprung beim 20:10 (37.). Über den weiteren Verlauf gibt es nicht viel zu sagen. Völlig auch in dieser Höhe verdient, siegte der LSC mit 34:17. Der MTV aus Niedersachsen findet sich nach diesem Spieltag auf Platz 14 und damit in Abstiegsbereich wieder.

Die Dragons aus Schalksmühle traten bei der Mindener Reserve an und hatten Anteil an einem gutklassigen Spiel, das zudem noch über weite Teile spannend war. Daß beide Teams auf Augenhöhe spielten, zeigte sich von Beginn an (5:4; 15.). In der ersten Hälfte lag meist Minden in Front, dann zog Schalksmühle gleich. Letzter Gleichstand vor der Pause, war das 14:14 (28.), dann gelangen den Gästen noch 2 Tore zum 14:16-Pausenstand. Diesen Vorsprung gaben die Dragons nicht mehr aus der Hand, wenn Minden auch mehrmals auf 1 Tor heran kam. So gewannen die Gäste am Ende etwas glücklich mit 27:29, womit sie Platz 2 verteidigten.

Auch in Ahlen standen sich an diesem Samstag mit der gastgebenden ASG und dem Northeimer HC zwei gleichwertige Teams in einem packenden Spiel gegenüber. Der Gast hatte den besseren Start (0:2), aber danach lieferten sich beide Mannschaften ein ausgeglichenes Match, mit dem besseren (glücklicheren?) Ende für die Gäste. Nach dem 7:7 (11.) hatte die ASG erstmal bis zur Pause die Nase vorn (12:8; 14:11). In die Kabinen ging es mit 14:12. Beim 16:17 (38.) ging der Gast nach langer Zeit mal wieder in Front. Beim 20:19 (45.) war der Gastgeber wieder an der Reihe. So abwechslungsreich, wie es sich liest, war das Match auch. Nach 55 Minuten stand es 24:24 bei ständigem Wechsel der Führungen. Danach gelang der ASG kein Tor mehr, so daß der NHC in Ahlen mit 24:27 gewann. Lohn dieses Sieges war der Sprung auf Platz 6 vor der ASG auf Platz 7.

Varel stand im Heimspiel gegen Lippe II auf verlorenem Posten. Zwar ging man 1:0 in Front, aber nach 11 Minuten führte der Gast 2:3 und wenig später 2:5 (15.). Nach 27 Minuten (7:8) war Varel wieder dran, in einer an Toren recht armen Halbzeit. Die Seiten wurden beim Stand von 8:10 gewechselt. Nach 36 Minuten stand es 11:12, ehe die Lipper Mannschaft mit einem Lauf das 11:19 (45.) erreichte. Da Varel keinen Zugriff zum Spiel fand nahm man eine Auszeit. Doch es wurde nicht besser (11:22; 53.). Erst nach 17 Minuten trafen die Norddeutschen wieder das Tor. Das war natürlich die Spielentscheidung. So bleibt nur noch der Endstand von 16:26 nachzutragen. Lippe II springt damit auf Platz 12, während Varel auf Platz 15 abrutscht.

In Langenfeld traf die heimische SG auf den toll in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Spenge. Der Beginn sah die Heimmannschaft vorn (4:1; 8.), dann wachte auch Spenge langsam auf (6:4; 17.). Nach 23 Minuten lag der Gastgeber immer noch vorn (9:7). Zur Pause stand es dann 11:12 für die Gäste. Nach Anpfiff der 2. Hälfte setzte sich Spenge etwas ab (12:16; 38.). Nach 45 Minuten hatte der Gast ein 14:21 heraus geworfen, was de facto die Spielentscheidung bedeutete. Spenge gewann verdient mit 22:29 und liegt jetzt auf Platz 4, während Langefeld Tabellenletzter ist. Für die SG wird es schwer werden, die Klasse zu halten, zumindest wenn man so weiter spielt.

Volmetal, vor dem Spiel auf einem Abstiegsplatz, wollte mit einem Heimsieg gegen die Panther aus Burscheid eben diesen verlassen. Das spürten die Zuschauer schon in der Anfangsphase (3:1; 4.), auch wenn danach die Panther besser ins Spiel kamen (4:7; 11.). Bis zur Pause sah alles nach einem Sieg der Panther aus, auch wenn Volmetal partiell in Reichweite war (9:11; 21.). In die Kabinen gingen die Teams mit einem 12:14. Nach der Pause kam Volmetal wieder auf und erreichte ein 19:19 (37.). Jetzt war das Match absolut ausgeglichen, Burscheid führte oft, der Gastgeber glich aus (24:24; 46.). Von diesem Zeitpunkt an führte meist die Heimmannschaft, ohne sich absetzen zu können. Erst beim 28:26 gab es den kleinen Vorsprung mit mehr als einem Tor. Diesen gab Volmetal nicht mehr ab und gewann verdient, wenn auch etwas glücklich mit 30:29. Lohn für das starke Spiel war das Verlassen der Abstiegsränge. Man liegt jetzt zwar noch in Abstiegsnähe, aber auf Platz 13.

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Ergebnisdienst 3.Liga

14.12.2018 19:00
3.Liga Nord, 16.Spieltag
  
VfL Potsdam - Füchse Berlin Reinickendorf II 0 : 0
14.12.2018 20:00
3.Liga Nord, 16.Spieltag
  
TSV Burgdorf II - Eintracht Hildesheim 0 : 0
14.12.2018 20:15
3.Liga Ost, 16.Spieltag
  
HG Oftersheim/Schwetzingen - MSG Groß-Bieberau/Modau 0 : 0
Letzte Aktualisierung: 13.12.2018 10:24:14
Legende: ungespielt laufend gespielt