Deutliche Niederlage im Erzgebirge

Foto: H. Burbach

2.Bundesliga
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Es bleibt dabei: In der Erzgebirgshalle in Aue ist für den TuS Ferndorf in der zweiten Bundesliga nichts zu holen. Auch am Wochenende gab es eine deutliche Niederlage: Mit 25:34 (10:15) verloren die Ferndorfer gegen den EHV Aue und mussten damit die vierte Saisonniederlage hinnehmen.

Das Spiel verlief im Grunde von Beginn an in eine Richtung, die in der Tabelle besser postierten Siegerländer waren praktisch zu keinem Zeitpunkt auf der Höhe. „Man muss das einfach ehrlich sagen, wir haben es über die gesamte Spielzeit nicht geschafft, unsere eigentliche Power auf die Straße zu kriegen. So ganz genau wissen wir auch nicht, woran es gelegen hat“, war Trainer Michael Lerscht nach dem Spiel ein wenig geknickt. „Doch so etwas kann uns und kann den Jungs einfach mal passieren“, erinnerte der Coach an die eigentliche Ausgangssituation des Aufsteigers.

Mit 2:1 hatte der TuS durch Tore von Andersson und Barwitzki geführt, danach übernahm der EHV das Geschehen. Bis auf 7:3 zogen die Gastgeber in einem 6:1-Lauf davon und nutzten dabei jede Möglichkeit gut aus. Nach 22 Minuten führten die Auer mit 13:6 und hatten da schon einiges an Boden zwischen sich und die Ferndorfer gebracht. Die versuchten vor allem in der Defensive alles, wechselten zwischen verschiedenen Systemen, doch fanden in keinem den Schlüssel für diese Partie. Zur Pause konnte man den Rückstand mit fünf Toren noch einigermaßen im Rahmen halten, nach dem Seitenwechsel zog der EHV dann immer weiter davon. Er profitierte immer wieder durch starke Tore von Petreikis aus dem Rückraum oder Roch vom Kreis. Nach 36 Minuten war der Vorsprung für den Gastgeber zum ersten Mal auf zehn Treffer angewachsen, es sollte in etwa dabei bleiben. Das lag mitunter auch am starken Auer Keeper Erik Töpfer, der einige Chancen zunichte machte und seinen Farben ein guter Rückhalt war.

„Es wäre naiv zu glauben, dass wir als Aufsteiger solch eine Saison in dieser Liga spielen, ohne dass da nicht mindestens einmal ein Spiel dabei ist, wo man so verloren hat. Wir müssen darüber sprechen, wir werden darüber sprechen und dann wollen wir eine gute Trainingswoche hinlegen, damit wir gegen Wilhelmshaven wieder eine Ferndorfer Mannschaft sehen, die entsprechend anders abschneidet“, warf Lerscht bereits den Blick voraus.

TuS Ferndorf: Zerbe (5/5), Michel (4), Basic (3), Wörner (3), Barwitzki (3/1), Neitsch (2), Lindskog Andersson (2), Rink (1), L. Schneider (1), Faulenbach (1).

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Letzte Aktualisierung: 13.12.2018 09:23:15
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