Schwache erste Halbzeit an der Küste

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2.Bundesliga
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Aufgrund einer ganz schwachen ersten Spielhälfte haben die Zweitliga-Handballer des Wilhelmshavener HV ihr Heimspiel gegen HBW Balingen-Weilstetten klar verloren. Gegen die "Gallier von der Alb" gerieten die lange Zeit indisponierten Jadestädter bis zur Pause mit 11:18 in Rückstand - am Ende hieß es 29:36.

"So dürfen wir uns nicht präsentieren", sagte Evgeny Vorontsov, mit sieben Toren bester WHV- Werfer.

Da die Jadestädter in der Abwehr keinen Zugriff auf die individuell starken Balinger fanden, hatte der Favorit in der Nordfrost-Arena vor allem im ersten Durchgang leichtes Spiel: Angeführt von Nationalspieler Martin Strobel fanden die zielstrebigen Gäste immer wieder Lücken in der WHV-Abwehr und nutzten ihre Torchancen konsequent. Vom 4:4 zog der HBW in der Folge auf und davon und lag beim Pausenpfiff bereits uneinholbar mit 18:11 Toren vorne.

"Wir haben die Zweikämpfe hinten komplett verweigert und vorne nur jeden zweiten Angriff auf den Punkt gespielt", sagte ein sichtlich angesäuerter WHV-Trainer Christian Köhrmann. Auch nach zwei Auszeiten und zahlreichen Wechseln besserte sich das Spiel der Gastgeber nicht. Erst in den zweiten Hälfte - als die Balinger bereit auf 24:14 (38.) enteilt waren und den Fuß etwas vom Gas nahmen - legte der WHV die Rolle des Sparrings-Partners ab.

Mit Erfolg: Die Abwehr stand nun stabiler und auch im Angriff lief spielerisch deutlich mehr als noch in Durchgang eins. Kuno Schauer, Vorontsov, Tobias Schwolow (s. Foto) und Duncan Postel verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf fünf Tore (28.33/57.). Am Ende leuchteten beim 29:36 aber sieben Tore Differenz von der Anzeigetafel - ein an diesem Tag leistungsgerechtes Resultat. "In Ferndorf müssen und werden wir definitiv wieder 60 Minuten lang Handball spielen", blickte Köhrmann bereits auf den kommenden Spieltag. "Ein Spiel besteht nun mal aus zwei Halbzeiten - das müssen die Jungs jetzt ganz schnell begreifen."


W'havener HV - HBW Balingen-Weilstetten 29:36 (11:18)

WHV: Doden (1.-19. und 24.-48./10 Paraden),Lüpke (19.-24. und ab 48./2); Vorontsov 7/3, Postel 5, Schauer 5, Drechsler 4, Schwolow 3, Kozul 2, Pust 2, Andrejew 1, Ten Velde, Maas, Lehmann, Köhler.

HBW: Mrkva (1.-48./7), Baumeister (ab 48. und bei einem 7m/1); Friedrich 7, Nothdurft 6, Niemeyer 5, Kirveliavivius 5, Hausmann 4, Strobel 3, Gretarsson 3/3, Zobel 2, Oliveira 1, Flohr, Thomann, Schoch.

Schiedsrichter: Krüger/Schmidt
Zuschauer: 1098
Strafwürfe: 3/3 - 3/3
Strafminuten: 2 - 4

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Letzte Aktualisierung: 13.12.2018 09:24:06
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