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Foto: Peter Pisa

Für die HSG Konstanz wird es am 11. und 18. Mai in den Aufstiegsspielen zur 2. Handball-Bundesliga richtig spannend, das letzte reguläre Heimspiel der Saison am Samstag, 20 Uhr, in der „Schänzle-Hölle“ gegen den HC Oppenweiler/Backnang bekommt beim SÜDKURIER-Spieltag jedoch ebenfalls einen feierlichen Rahmen mit Tombola, Meisterehrung durch den DHB und Showprogramm.

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(Foto: Sportfoto Zink)

Trotz der Unsicherheit über die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison vor den Relegationsspielen ist Drittliga-Meister HSG Konstanz in seinen ligaunabhängigen Personalplanungen weit voran geschritten. Neuzugang Nummer vier ist ein weiteres vielversprechendes Toptalent.

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Foto: Peter Pisa

Drittliga-Meister HSG Konstanz bleibt seit September 2018 daheim ungeschlagen, musste sich aber gegen den TSV Neuhausen/Filder mit einem auf
den ersten Blick etwas überraschenden 32:32 (19:17)-Remis begnügen.

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Foto: Spieker Fotografie

Nachdem der NHC am vorherigen Wochenende bei der SG Menden Sauerland Wölfe nicht über ein 29:29 Unentschieden herauskam, sollten nun im vorletzten Heimspiel die nächsten zwei Punkte gegen die Ahlener SG eingefahren werden.

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Foto: Peter Pisa

Ein vorletztes Mal in der regulären Saison darf Drittliga-Meister HSG Konstanz am Samstag, 20 Uhr, vor den eigenen Anhängern antreten. Wenn die HSG auch große Verletzungssorgen plagen, so soll das begeisterungsfähige Publikum in der „Schänzle-Hölle“ gegen den TSV Neuhaseun/Filder noch einmal mitgerissen werden.

Gerade für die jungen nachrückenden Talente ist das Heimspiel vor großer Kulisse „sicher etwas Besonderes“, wie Cheftrainer Daniel Eblen erklärt.
Bislang strömten 14 500 Fans zu den 13 Heimspielen der HSG. Diese Bilanz mit im Schnitt 1115 Besuchern pro Partie bedeutet Bestwert in der 3. Liga Süd und Rang fünf unter allen 64 Drittligisten der Bundesrepublik. Die besondere Atmosphäre in der „Schänzle-Hölle“ wird nun vor allem ein Highlight für Torwart Moritz Ebert (18), die Rückraumspieler Samuel Löffler (20) und Joel Mauch (20) sowie Linksaußen Patrick Volz (19) aus der A-Jugend und U23 werden. So groß die Vorfreude darauf bei den Nachwuchshoffnungen ist, so unerfreulich sind die Gründe für die bevorstehenden Einsätze der vier Eigengewächse. Unter der Woche brauten sich dunkle Wolken über dem Schänzle zusammen. Die doppelte Hiobsbotschaft: Sowohl Fabian Schlaich als auch Tim Keupp gesellten sich zu den Verletzten hinzu.

Schlaich plagen Schulterprobleme, Keupp zog sich eine Fraktur im Handgelenk zu.Inwieweit dies eine längere Pause bei beiden nötig macht und zur Bedrohung für Einsätze in den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga wird, werden die nächsten Tage ergeben. Noch besteht die Hoffnung, dass beide nicht allzu lange ausgefallen. Gleiches gilt bei Rekonvaleszent Fabian Maier-Hasselmann und Keeper Simon Tölke, der nach einem Treffer auf das Auge aus nächster Nähe im Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen weiter pausieren muss. Sicherheitshalber ist Tölke bis nach Ostern krankgeschrieben. Im Moment ist Ruhe und Schonung für das Auge verordnet, sodass die Einblutung abklingen kann. Eine zunächst befürchtete Beschädigung der Netzhaut ist nach weiteren Untersuchungen aber eher unwahrscheinlich. „Ich hoffe“, sagt der Rückhalt der HSG, „dass ich in der Woche vor unserem letzten Heimspiel gegen Backnang wieder einsteigen darf.“ Zudem muss auch Kapitän Tom Wolf weiter pausieren. Ohne fünf Leistungsträger sind somit
erneut die ganz Jungen auf Konstanzer Seite gefordert.

In Willstätt beim 31:20-Sieg haben sie ihre Chance eindrucksvoll genutzt, das attestierte ihnen auch der HSG-Coach. Es zeigt sich dabei einmal mehr, dass der Konstanzer Weg mit großem Aufwand in der Jugendarbeit und in der Oberliga-U23 belohnt wird und reichlich Früchte trägt. „Dafür betreibt man den Aufwand schließlich“, sagt Eblen und freut sich über die Entwicklung der jungen Talente, die nun ins kalte Drittliga-Wasser geworfen werden müssen. Eblen: „Es ist doch toll, wenn hier etwas ernten können, etwas nachrückt und es bei den Jungs vorwärts geht.“ Samuel Löffler habe seine Sache in Willstätt schon gut gemacht, während Moritz Ebert, so Eblen weiter, „gezeigt hat, dass er auch auf diesem Niveau ein richtig guter Torwart werden kann.“

Allerdings muss sich die Konstanzer „Boygroup“ im vorletzten regulären Auftritt in eigener Halle mit den Gästen aus der 12000-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Esslingen auf einen sehr emotional und kämpferisch agierenden Kontrahenten einstellen. Neuhausen/Filder belegt aktuell mit einem Punkt Rückstand auf Willstätt und das rettende Ufer den ungeliebten 14. Rang, der am Saisonende den Gang in die Oberliga bedeuten würde. Dass Neuhau-sen nach dem guten zehnten Rang in der letzten Spielzeit und der tollen Leistung im Hinspiel, als die HSG lange für den 27:24-Auswärtssieg hatte kämpfen müssen, überhaupt in dieser Bredouille steckt, kommt für viele doch etwas überraschend. Zumal bis Saisonende mit Eckard Nothdurft ein
ehemaliger Bundesligaspieler und absoluter Fachmann an der Seitenlinie steht. Danach wird er den Klub auf eigenen Wunsch verlassen. Zuvor möchte er sich allerdings mit dem Klassenerhalt verabschieden und kann dabei auf starkes Personal bauen. Hannes Grundler ist mit 178 Treffern aktuell drittbester Werfer der 3. Liga Süd. Louis Mönch kommt auch schon auf 102 Tore, Timo Durst auf 101. Im Hinspiel allerdings war Torwart Sebastian Arnold die größte Hürde für die HSG. Mit reihenweise spektakulären Paraden hielt der ehemalige Jugend-Nationalspieler und per Doppelspielrecht elfmal in der Bundesliga beim TVB Stuttgart eingesetzte Keeper die Partie lange offen.

Daniel Eblen stellt sich und seine Mannschaft zudem auf unterschiedlichste Varianten in der Offensive und Defensive ein. „Wir werden dort sicher vor viele unterschiedliche Aufgaben gestellt“, weiß er. „Sei es der siebte Feldspieler oder eine offensive Abwehr: da wird einiges abgefragt werden.“ Angesichts der guten Leistungen, die der 44-Jährige in der Videoanalyse des Gegners und im Hinspiel gesehen hat, zuckt er bei der Ausbeute von derzeit 17 Punkten etwas ratlos mit den Schultern. „Das zeigt“, meint er, „wie stark diese Liga sein muss.“ Jetzt erwartet er die Württemberger „mit richtig Risiko“ und sehr kämpferisch. Mit dem Kopf müsse man daher bei der Sache und in der Abwehr sehr beweglich sein, fordert der HSGCoach. Denn für den Übungsleiter ist klar: „Wir wollen nicht in den Abstiegskampf eingreifen. Das Spiel ist wichtig und wir wollen trotz der Verletzungsprobleme ordentlich auftreten. Für die Jungen ist das etwas Tolles. Man kann davon ausgehen, dass sie richtig Bock darauf haben werden.“ Zudem soll die gute Bilanz als beste Heim- und Auswärts- sowie beste Hin- und Rückrundenmannschaft mit der sichersten Deckung der Liga bestätigt werden. 13 Siege in 14 Heimspielen gab es bislang zu feiern. Nummer 14 steht auf dem Wunschzettel der ganz jungen Konstanzer Garde.

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(Foto: Michael Elser)

Ein Mammut-Programm liegt hinter A-Jugend-Torwart Moritz Ebert (s. Foto). Am Samstagnachmittag war er einer der Matchwinner beim 32:28-Auswärtssieg der Konstanzer Bundesliga-A-Jugend, am Abend feierte er dann sein Drittliga-Debüt für die HSG Konstanz in Willstätt. 40 Minuten vor Anpfiff traf er dazu in der Halle ein.

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Foto: Peter Pisa

Nach der bereits am fünftletzten Spieltag errungenen Meisterschaft musste die HSG Konstanz durch die Ausfälle von Kapitän Tom Wolf und Torwart Simon Tölke sowie Fabian Maier-Hasselmann personell geschwächt nach Willstätt reisen, zumal einige Akteure auch noch angeschlagen waren.

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Foto: Verein

 „Wir werden mit großem Respekt an die Sache herangehen, aber wir wollen auch dieses Spiel gewinnen.“, so die klare Ansage von HGS-Trainer Philipp Kessler vor der Heimpartie an diesem Samstag (19.30 Uhr) gegen den noch abstiegsbedrohten Traditionsclub aus Willstätt.

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 „Reifeprüfung meisterlich bestanden“ – so sieht ein sehr zufriedener Philipp Kessler die Leistung seiner Jungs in der hochklassigen und umkämpften Drittliga-Partie gegen die Bundesliga-Reserve der Rhein Neckar Löwen in der Stadthalle Östringen.

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25.04.2019 20:00
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Letzte Aktualisierung: 24.04.2019 13:58:43
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