Zweiter Neuzugang für Oranienburg

Foto: privat

3.Liga Nord
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Der Oranienburger Handball-Club vermeldet nach Julius Heil einen zweiten Neuzugang für die kommenden Saison: Aaron Krai (siehe Foto) wird von der Füchse-Nachwuchsschmiede aus Berlin zum OHC wechseln.

Darüber informierte Präsident Thomas Stahlberg. Aaron Krai ist der jüngere Bruder von OHC-Rückraumspieler Darius Krai, der – mit einer kurzen Unterbrechung – seit 2016 das grüne Trikot des OHC überstreift. „Mich hat das Konzept beim OHC überzeugt“, sagt der erst 18-jährige Aaron Krai. Er spielt dabei auf das vom Verein selbstgesteckte Ziel 2. Bundesliga an. „Außerdem wollte ich schon immer mit meinem Bruder zusammen spielen.“

Aaron Krai stammt vom VfL Lichtenrade, wechselte als B-Jugendlicher zum Kooperationspartner Füchse Berlin. Mit den Füchsen wurde der Mittelmann dreimal deutscher Meister. In diesem Jahr war im Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen Endstation (Anfang Mai). Als A-Jugendlicher bestritt der Berliner bereits einige Spiele im zweiten Männerteam; er stand auch bei der 17:27-Niederlage der Füchse II gegen den OHC Mitte April auf der Platte in Oranienburg. „Das ist üblich, dass der ältere Jahrgang immer wieder Einsätze bei den Männern bekommt“, sagt Aaron Krai. Er hätte auch bei den Berlinern weitermachen können, „aber ich sehe dort nicht die Perspektive“.

Den OHC bezeichnet er als ein Team mit starker und harter Abwehr. „Da tut es in den Zweikämpfen schon mal weh.“ Dass es für ihn eine Herausforderung ist, nach Oranienburg zu wechseln – daraus macht der Youngster keinen Hehl, auch wenn mit Per Kohnagel gerade ein Spieler auf der Mittelposition den Verein gen Rostock verlassen hat. „Robin Manderscheid ist ein gestandener und sehr guter Spieler. Deshalb gehe ich nicht davon aus, sofort in der Anfangsformation zu stehen. Zweiter Mittelmann in Oranienburg zu sein, wäre schon okay“, sagt er. OHC-Trainer Christian Pahl macht ihm da auch keinerlei Druck. „Per ist ein gestandener Drittligaspieler. Es wäre falsch, Aaron mit ihm gleichzusetzen. Aber Aaron ist hochveranlagt, sammelte als Nationalspieler schon viel Erfahrung, spielte große Turniere. Jetzt gilt es für ihn, den Sprung in den Männerbereich zu schaffen.“

Zum Trainingsstart am 2. Juli ist der 18-Jährige, der gerade sein Abitur macht und anschließend Verwaltungsinformatik studieren möchte, dabei.

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