3. Mattäi-Cup des Oranienburger HC

Foto: Verein /AM

3.Liga Nord-Ost
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Der Oranienburger HC hat den Siegerpokal behalten. Wie bereits im Vorjahr gewann der Gastgeber den Matthäi-Cup. Und ebenso wie 2018 wurde im Finale der HC Empor Rostock geschlagen.

OHC-Chef Thomas Stahlberg zog schon vor dem Finale der dritten Auflage dieses Cups am vergangenen Wochenende ein positives Fazit: „Es war ein super Turnier, das Niveau war sehr ausgeglichen", sagte der Präsident des Oranienburger Handball-Drittligisten. „Auch der Zuschauerzuspruch ist recht ordentlich", stellte Stahlberg fest.

Wie ausgeglichen die Qualität der sieben Drittligisten – die Sportfreunde Söhre komplettierten das Feld als einziger Oberligist – wirklich war, sah man am Vorrundenabschneiden der Oranienburger. Nach dem Auftaktsieg gegen die Reserve der Füchse Berlin mogelten sich Pahls Schützlinge mit zwei Unentschieden gerade so ins Halbfinale.

Dort wartete mit dem 1. VfL Potsdam der Brandenburg-Rivale. Mit vier Toren führte der OHC kurz vor dem Ende, doch leichtfertige Fehler brachten die Landeshauptstädter zurück ins Spiel. Im Siebenmeterwerfen hielt Simon Herold, später bester Torwart des Turniers, den Ball des Potsdamers Philipp Jochimsen. „Wir haben vorher kein Testspiel gehabt, wussten also nicht so recht, wie alles funktioniert", gestand Pahl. Insofern war der gut besetzte Cup einmal mehr eine gelungene Standortbestimmung für alle Teams. Der Potsdamer Spielmacher Yannik Münchberger war nicht unzufrieden mit dem Abschneiden. An beiden Tagen hätte der VfL gut gespielt, auch wenn es durch die hohe Intensität zu Fehlern kam. „Und im Halbfinale war das Siebenmeterwerfen auch eine Glückssache. Der OHC hat einen Ball gehalten, wir nicht."

„Wir haben viele Stammgäste, das spricht dafür, dass dieses Turnier bei vielen genau in die Vorbereitung reinpasst. Es kommt sehr gut an", sagte Thomas Stahlberg, der viel positives Feedback entgegennahm.

Im Endspiel hielten die Oranienburger den HC Empor stets auf Abstand. Als die Gäste alles riskierten, zog der OHC auf 20:15 davon. Zwei Ex-Rostocker drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Paul Porath überzeugte im Oranienburg-Tor mit starken Paraden, während Bruder Julius vor dem gegnerischen Gehäuse Vollstreckerqualitäten bewies. „Wir sind ehrgeizig, um jedes Spiel gewinnen zu wollen, ob Vorbereitung oder Saison. Deswegen freuen wir uns sehr", so Neuzugang Julius Porath. Und Trainer Christian Pahl: „Man freut sich immer, wenn man gewinnt, das ist doch klar." Wichtiger als eine weitere Trophäe im Schrank sind ihm aber die Erkenntnisse, die er während des langen Turnierwochenendes sammeln konnte. „Das Wichtigste für uns ist, dass wir versucht haben, die Dinge, die wir trainiert haben, auch umzusetzen. Das hat funktioniert – und wenn dann am Ende noch ein Turniersieg dabei rumkommt, umso besser!"

3. Matthäi-Cup des Oranienburger HC

Gruppe 1

Oranienburger HC – Füchse Berlin II 17:16

HHB Burgwedel – SC Magdeburg II 21:14

Oranienburger HC – SC Magdeburg II 20:20

HHB Burgwedel – Füchse Berlin II 20:20

Oranienburger HC – HHB Burgwedel 13:13

Füchse Berlin II – SC Magdeburg II 27:23

 

1. HHB Burgwedel         3    54:47 4

2. Oranienburger HC       3    50:49 4

3. Füchse Berlin II         3    63:60 3

4. SC Magdeburg II         3    57:68 1

 

Gruppe 2

HC Empor Rostock – SV Söhre 19:16

HSV Hannover – 1. VfL Potsdam 17:20

HC Empor Rostock – 1. VfL Potsdam 15:17

SV Söhre – HSV Hannover 18:25

SV Söhre – 1. VfL Potsdam 12:20

HC Empor Rostock – HSV Hannover 19:12

 

1. 1. VfL Potsdam         3     57:44 6

2. HC Empor Rostock       3     53:45 4

3. HSV Hannover          3     54:57 2

4. SV Söhre                3     46:64 0

 

Halbfinale

HHB Burgwedel – HC Empor Rostock 10:16

Oranienburger HC – 1. VfL Potsdam 23:22 n.S.

 

Platzierungsspiele

Füchse Berlin II – SV Söhre 22:19

SC Magdeburg II – HSV Hannover 22:23

 

Spiel um Platz 7

SV Söhre – SC Magdeburg II 16:21

Spiel um Platz 5

Füchse Berlin II – HSV Hannover 23:18

Spiel um Platz 3

HHB Burgwedel – 1. VfL Potsdam 14:17

Finale

Oranienburger HC – HC Empor Rostock 20:15

 

Bester Werfer

Bastian Genty (Füchse Berlin II, 30 Tore)

Bester Spieler

Jonas Ottsen (HC Empor Rostock)

Bester Torwart

Simon Herold (Oranienburger HC)

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20.09.2019 20:00
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Letzte Aktualisierung: 18.09.2019 03:39:30
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