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Ein Oranienburger gegen Oranienburg

(Foto: Verein)

3.Liga Nord-Ost
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Wenn am Samstagabend, 18.30 Uhr, der DHfK Leipzig II und der Oranienburger HC in der 3. Liga aufeinandertreffen, dann ist es für einen Spieler ein ganz besonderes Ereignis: Moritz Schwock. Der 19-Jährige läuft seit zwei Jahren für die Sachsen auf - hat das Handballspielen aber in Oranienburg gelernt. Beim OHC.

"Deshalb empfinde ich eine ganz besondere Vorfreude auf das Spiel", sagt er vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein. Der Rückraumspieler ist über den Oranienburger Handball nach wie vor im Bilde. "Wenn ich die Gelegenheit hatte, war ich bei den Heimspielen in der Halle."

Auch wenn es von seinen damaligen Mitspielern im Kinder- und Jugendbereich niemand ins erste Team schaffte, hat er trotzdem persönliche Verbindungen. "Mit Philipp Reineck, der seit diesem Jahr beim OHC spielt, stand ich gemeinsam in der Landesauswahl", erinnert sich der Rückraumspieler. Und der jetzige OHC-Trainer Silvio Krause fungierte damals Co-Trainer der Auswahl. "Er war damals unser Abwehrtrainer. Mit ihm zu arbeiten, war für mich eine tolle Erfahrung. Er hatte einen guten Umgang mit uns Spielern." Und auch jetzt hat er ein Auge auf die Arbeit seines ehemaligen Auswahltrainers. "Das sieht richtig gut aus, wie es in Oranienburg läuft. Ein interessantes Projekt." Und Silvio Krause gibt dieses Lob zurück: „Ich war begeistert von ihm. Er spielte auf der Rückraum-Mitte-Position. Moritz ist ein Typ, der im nah an die Abwehr rangeht und viele Siebenmeter herausholt."

Wenn Moritz Schwock an das Spiel gegen den OHC denkt, ist er mit einer Prognose vorsichtig. "Wir kennen die Qualität der Oranienburger. Deshalb wird es auch sehr schwer für uns." Der mäßige Saisonstart (2:6 Punkte) habe auch mit Verletzungspech zu tun, dem der DHfK ausgesetzt ist. Zuletzt im Spiel bei der HSG Ostsee habe sich ein weiterer Spieler verletzt. Durch diese Situation und auch durch den Charakter als Ausbildungsmannschaft - A-Jugendliche und Anschlusskader der Bundesliga-Mannschaft werden häufig in den Kader berufen - tritt der DHfK II immer wieder in wechselnden Besetzungen an. Das macht es gegen eingespielte Teams nicht einfacher.

Moritz Schwock (Foto: DHfK Leipzig) ging 2014 an die Sportschule in Cottbus. Vor zwei Jahren wechselte er nach Leipzig. "Mein Traum war und ist es, in der Bundesliga zu spielen. Das ist in Leipzig eher möglich als in Cottbus", begründet er seinen damaligen Schritt. „Ich fühle mich hier auch sehr wohl." Im nächsten Jahr will er sein Abitur machen. Durch das neunmalige Training in der Woche wird am Sportgymnasium das Abi nach 13 Jahren abgelegt.

Jetzt steht erstmal das Spiel gegen Oranienburg an. Moritz: "Ja, es wird schwer, aber in unserer Halle muss uns erstmal jemand schlagen."

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