Blaustein ohne Fortune

3.Liga Süd
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Nach gespielten 60 Minuten schaute man verdutzt auf die Anzeigetafel. Eine sechs-Tore Niederlage war da  abzulesen und alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Unterschied nicht das Spiel widerspiegelte und ein wenig zu hoch ausgefallen ist.

Aber der Reihe nach,….
Das Spiel begann und die Gäste kamen besser in die Partie. Nach acht Minuten lagen die Blausteiner bereits 1:5 zurück und dies zwang Trainer Jan Behr bereits zur ersten Korrekturmaßnahmen. Die Auszeit zeigte Wirkung. Die Blausteiner konnten zwar noch nicht das Gesprochene in Tore umwandeln, aber die Agilität und Intensität nahm sichtlich zu. In der Abwehr war mehr Laufbereitschaft zu erkennen und im Angriff suchte man nun entschlossener den Abschluss.
Diese Phase war geprägt durch individuelle Einzelleistungen. Bei den Gästen stich hier vor allem Florian Taafel heraus welcher immer wichtige Akzente setzten konnten und so die doch gute Abwehrarbeit der Blausteiner verblassen ließ. Im Blausteiner Angriff kam Devin Ugur wieder zum Einsatz, welcher das Vertrauen mit hervorragenden Abschlüssen zurück schenkte.

Das Spiel war nun durch Dynamik und Kampf beider Mannschaften geprägt. Dies registrierten auch die Zuschauer und die Halle kam auch langsam in Fahrt. Angepeitscht durch das Publikum schafften es Blausteiner den Rückstand zu egalisieren und sich sogar mit einem Tor in Führung zu gehen. Leider verpasste man es kurz vor der Halbzeit das zweite Tor draufzulegen und kassierte im Gegenzug den Ausgleich. Mit einem Unentschieden ging es in die Kabine.
Die Blausteiner kamen besser aus der Umkleide und erhöhten in drei Minuten auf 17:14. Doch die Pforzheimer steckten nicht zurück. Binnen zwei Minuten glichen wieder zum 17:17 aus. Das Spiel war absolut ausgeglichen. Mal legte Blaustein vor und dann mal wieder Pforzheim. Das Momentum war jedoch auf Blausteiner Seite. Leider schafften es die Blausteiner nicht, in der sogenannten „Crunch Time“ die wichtigen Akzente zu setzten und so das Spiel an sich zu reißen.

In den entscheidenden Momenten wurde nicht mehr mit absoluten Willen der Torabschluss gesucht und man spielte im Angriff den Ball leider zu oft nur quer. Dadurch brachte mit sich selber in schwierige Abschlusspositionen welche es der Pforzheimer Abwehr leichter machte. Hieraus resultierten nun schnelle Tore für die Gäste und als die Blausteiner ohne Torwart spielten kassierte man auch zwei Würfe ins leere Tor.
Woher dieser „Leistungseinbruch“ der Blausteiner resultierte ist schwer zu sagen. Waren die Spieler alle voll Adrenalin und absolut Willens das Spiel nicht herzugeben. Dennoch muss auch erwähnt werden, dass die Blausteiner im Grunde genommen die ersten 45 Minuten mit den selben Spieler haben spielen müssen. Das dies irgendwann Körner kostet ist klar. Dennoch sah man auch, dass die Pforzheimer in der Lage waren in den letzten 15 Minuten nochmal einen Gang höher zu schalten und dadurch auch die Blausteiner Mannschaft vor noch größeren Aufgaben stellte.

Am Ende stand dann eine sechs-Tore Niederlage welche auf gar keinen Fall den tatsächlichen Spielverlauf widerspiegelt. Jetzt heißt es Wunden lecken und nach Vorne schauen. Bereits nächsten Freitag haben die Blausteiner zu Hause gegen Plochingen die Chance es besser zu machen. Schaffen es die Spieler um Kapitän Steffen Spiß an der Leistung gegen Pforzheim anzuknüpfen, ist eindeutig ein Heimsieg gegen Plochingen drin.

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