HSVH heiß auf Revanche

Foto: Stefan Michaelis

2.Bundesliga
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Nach dem vorzeitig erreichten Klassenerhalt kann der Handball Sport Verein Hamburg gegen den VfL Lübeck-Schwartau befreit aufspielen und will sich am morgigen Freitag für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Die Lübecker Hansehalle ist seit Wochen ausverkauft.

Am 36. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga haben sowohl der VfL Lübeck-Schwartau als auch der Handball Sport Verein Hamburg keinen Druck mehr. Die beiden Kontrahenten, die sich am morgigen Freitag, den 24.05., ab 19.30 Uhr in der Lübecker Hansehalle (live auf sportdeutschland.tv) gegenüberstehen, können schon zu diesem Zeitpunkt der Saison weder ab- noch aufsteigen. Dennoch werden sich beide Mannschaften nichts schenken: Das Duell Hamburg gegen Lübeck-Schwartau ist das einzige echte Lokal-Derby für den HSVH in der 2. Liga. Und da das Team von Trainer Torsten Jansen im Hinspiel noch in heimischer Halle mit 18:21 unterlegen war, soll morgen nun die Revanche erfolgen.

Doch in heimischer Halle ist der VfL Lübeck-Schwartau nur sehr schwer zu bezwingen, hat von seinen elf Niederlagen in dieser Spielzeit nur drei Stück zu Hause kassiert. Zudem stellen die Lübecker, bei denen im März Gerrit Claasen und Jörg Engelhardt den nach Gummersbach gewechselten Torge Greve beerbt haben (zur neuen Saison übernimmt der ehemalige polnische Nationaltrainer Piotr Przybecki), die beste Abwehr der Liga und kassieren im Schnitt nur 23,9 Tore pro Spiel. Zuhause ist diese Zahl sogar noch beeindruckender: Im Durchschnitt treffen die Gegner in der Hansehalle nur 22,7-mal pro Spiel – das ist der absolute Bestwert der 2. Handball-Bundesliga. Selbst ein Top-Team wie Nordhorn-Lingen haben die Schwartauer bei ihrem Heimsieg im März bei nur 17 Toren halten können. Seit insgesamt sechs Spielen ist der VfL mittlerweile ungeschlagen und will diese Serie gegen den HSVH natürlich weiter ausbauen.

Auch das Hinspiel in der Sporthalle Hamburg verlief torarm und endete mit 21:18 für die Gäste. Bis kurz vor Schluss waren beide Teams auf Augenhöhe, ehe VfL-Torwart-Routinier Dennis Klockmann in den letzten Minuten aufdrehte und sein Team auf die Siegerstraße brachte. Klockmann wird dem VfL beim morgigen Rückspiel fehlen, da er sich schon vor dem Saisonende einer notwendigen Operation (Bauchnabelbruch) unterzog, um zum Vorbereitungsstart zur kommenden Saison wieder fit zu sein.

Auch beim HSVH wird der etatmäßige Stammtorhüter nicht zum Einsatz kommen: Aron Edvardsson steht wegen einer Knie-OP bis Saisonende nicht mehr zur Verfügung. Auch Keeper Lukas Baatz fällt mit einem Knöchelbruch genauso aus wie Marius Fuchs (Schulter) und Jan Kleineidam (Sprunggelenk). U21-Nationaltorwart Marcel Kokoszka und der wiedergenesene Justin Rundt werden den Isländer Edvardsson zwischen den Pfosten vertreten. Verzichten muss Trainer Torsten Jansen auch auf Rechtsaußen Thies Bergemann, der sich krankheitsbedingt abmelden musste. Für ihn rücken Routinier Stefan Schröder und U19-Talent Pelle Fick ins Aufgebot.

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22.08.2019 19:00
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Letzte Aktualisierung: 20.08.2019 09:23:47
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