HSG Wetzlar steht im Pokal-Achtelfinale

(Foto: Ingrid Anderson-Jensen)

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Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar haben sich souverän für das Achtelfinale im DHB-Pokal qualifiziert.

Nachdem das Team von Trainer Kai Wandschneider am Samstag das Erstliga-Duell mit dem gastgebenden HBW Balingen-Weilstetten deutlich mit 36:28 (19:14) gewonnen hatte, trafen die Grün-Weißen im First-Four-Finale auf den Drittligisten TV Großwallstadt. Nach zähen 60 Spielminuten gewannen die Mittelhessen am Ende mit 30:27 (15:13) gegen einen Gegner, der am Finaltag nur mit acht Feldspielern angetreten war.

„Nachdem wir gestern gegen Balingen ein richtig tolles Spiel gemacht haben, war das heute kein Glanztat von uns", analysierte Neuzugang Alexander Feld nach dem Finale. „Großwallstadt hat viele lange Angriffe gespielt und es sehr clever gemacht. Bei uns war vielleicht nicht die allerletzte Konzentration da, aber am Ende sind wir einfach froh, dass wir uns für die nächste Pokalrunde qualifiziert haben. Jetzt freuen wir uns auf den Ligastart am Donnerstag zu Hause gegen Lemgo."

Der anstehende Beginn der LIQUI MOLY HBL schien auch etwas in den Köpfen der Wetzlarer Spieler gesteckt zu haben, denn der Erstligist tat sich von Beginn an schwer gegen die tapfer kämpfen Großwallstädter, die in der Deckung einige offensive Varianten an den Tag legten und in Torhüter Redwitz ihren besten Spieler hatten. Der ehemalige Erstliga-Keeper gewann das Duell gegen das Wetzlarer Gespann Till Klimpke und Tibor Ivanisevic an diesem Nachmittag deutlich.

Nichts desto trotz hatten die Grün-Weißen die Partie über die komplette Spielzeit im Griff. Bis zur 10. Minute konnte der engagierte Drittligist die Partie zwar noch offen gestalten (5:5), doch danach setzten sich die Mittelhessen auf 10:6 (17.) ab. Olle Forsell Schefvert, der früh für Lenny Rubin kam, hatte getroffen.

Zum Ende der ersten Halbzeit hätte Wetzlar den Vorsprung noch deutlicher ausbauen können, doch allen der bis dahin starke Lars Weissgerber scheiterte in dieser Phase drei Mal frei am Torhüter oder dem Pfosten. Somit ging es mit 15:13 für Wetzlar in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Wechsel bot sich den wenigen Zuschauern in der Sparkassen Arena in Balingen das gleiche Bild. Die Partie schleppte sich von Minuten zu Minute. Großwallstadt spielte lange Angriffe und kam immer wieder unter Zeitspiel zum Torerfolg. Wetzlar traf oft über den schnellen Anwurf und die zweite Welle. Hier war es oftmals Anton Lindskog, der erfolgreich gefunden wurde und souverän abschoss.

Am Ende schienen allen Beteiligten froh zu sein, dass die Partie nach einem kräftezehrenden Wochenende ohne große Zwischenfälle zu Ende ging. Wetzlar ließ die Nordbayern nicht mehr näher als drei Tore herankommen und gewann letztlich ohne große Mühe mit 30:27.

„Alles richtig gemacht an diesem Wochenende", bilanzierte Wetzlars Coach Kai Wandschneider (s. Foto) nach den Partie. „Wir haben heute Kraft gespart für Donnerstag. Aber es war auch schwer für die Köpfe, wenn nach einem eigentlichen Finale noch das reelle Halbfinale gespielt werden muss. Das zeigt, dass dieser Pokalmodus wirklich unsäglich ist. Heute haben wir auch gemerkt, dass einige unserer Spieler, die gestern alles gegeben und toll gespielt haben, noch mit den Nachwehen ihrer Mägen-Darm-Grippe zu kämpfen haben. Ich bin froh, dass wir im Pokal weiter sind und sich niemand verletzt hat. Jetzt heißt es regenerieren und vollen Fokus auf den Saisonstart zu Hause."

Stenogramm Finale: TV Großwallstadt - HSG Wetzlar 27:30 (13:15)

TV Großwallstadt: Redwitz; Spatz 8/3, Engels, Eisenträger 5, Matijasevic 5, Bergau 1, Stark 3, Keck 2, L. Spieß 3.

HSG Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Feld 2, Kneer, Björnsen 2, Ferraz 1 Mirkulovski (n.e.), Torbrügge 3, Weissgerber 5, Frend Öfors 2, Holst 3/3, Forsell Schefvert 5, Rubin 1, Lindskog 4, Cavor 2.

Stenogramm Halbfinale: HBW Balingen-Weilstetten - HSG Wetzlar 28:36 (14:19)

HBW Balingen-Weilstetten: Jensen, Božić; Zobel 1, Niemeyer 2, Lipovina 2, Kirveliavičius 2, Hausmann, Thomann 2, Nothdurft 3, Meschke 1, Grétarsson 9/5, De La Peña 4, Oliveira, Saueressig 2, Roller, Strosack;

HSG Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic 1; Feld 2, Kneer 1, Björnsen 3, Ferraz 3, Mirkulovski 2, Torbrügge, Weissgerber (n.e.), Frend Öfors, Holst 7/2, Forsell Schefvert 3, Rubin 2, Lindskog 5, Cavor 7.

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