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Handball-Bundesligist MT Melsungen startet am 19. November mit dem Qualifikationsspiel gegen HC Zamet in die Europapokalsaison. Wer die Mannschaft beim Auftakt in den EHF-Cup in der kroatischen Hafenstadt Rijeka unterstützen möchte, kann das eigens zusammengestellte Fanreisepaket nutzen.

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Wie bereits vermeldet, startet Handball-Bundesligist MT Melsungen gegen den kroatischen Vertreter HC Zamet in den EHF-Cup 2016/1017. Zunächst müssen die Nordhessen im Hinspiel am Wochenende 19./20. November auswärts antreten. Das Heimspiel in der Kasseler Rothenbach-Halle ist auf den 26. November festgelegt.

Der Vorverkauf dazu startet am Dienstag 25. Oktober. Wer eine Dauerkarte zu den Bundesligaspielen der MT besitzt, darf sich über einen Preisnachlass im Europapokal freuen.

Während der genaue Hinspieltermin der MT Melsungen im kroatischen Rijeka, dem Sitz von EHF-Cup-Gegner HC Zamet, noch nicht festgelegt ist, hat die MT ihren Wunschtermin von der Europäischen Handball Federation bereits bestätigt bekommen: Gespielt wird am Samstag, 26. November 2016, um 19:30 Uhr, in der Rothenbach-Halle Messe Kassel.

MT belohnt Dauerkarteninhaber
Die Tickets für das EHF-Cup-Spiel sind ab Dienstag, 25. Oktober, 10:00 Uhr, in den Vorverkaufsstellen und online bei eventim.de erhältlich. Wer eine aktuelle Dauerkarte zu den Bundesligaspielen der MT besitzt und diese in der Vorverkaufsstelle vorzeigt, darf sich über einen Preisnachlass von 20 Prozent freuen.
Als besonderen Service bietet die MT an, über die Geschäftsstelle bestellte Karten auch am Samstag, zum Heimspiel gegen Minden, an der Tageskasse der Rothenbach-Halle abzuholen. Auch hier muss dann lediglich die Dauerkarte vorgelegt werden.

Die Preisübersicht:
EHF-Cup, 26.11.2016 DK-
Inh. Normal-
preis
Sitzpl. Kat. 1 20,00 25,00
Sitzpl. Kat. 1 GdB 50 18,00 23,00
Sitzpl. Kat. 1 Kind 9,00 9,00
Sitzpl. Kat. 2 15,00 19,00
Sitzpl. Kat. 2 GdB 50 13,00 17,00
Sitzpl. Kat. 2 Kind 7,00 7,00
Stehpl. 8,00 10,00
Stehpl. Student 6,00 8,00
Stehpl. Schüler 5,00 6,00

Vorverkaufsstellen:
MT-Geschäftsstelle Melsungen

Mühlenstraße 14, Melsungen
Tel. 05661-92600
MO + DI: 10-16 h,
MI + FR: 10-13 h, DO: 10-18 h
Fan Point Kassel
Friedrichsplatz 8, Kassel
Tel.: 0561-12823
Mo-MI: 10-18 h, DO + FR: 10-19 h
SA: 10-15 h
Sporthaus Solms Lohfelden
Hauptstraße 49, Lohfelden
Tel.: 0561-512771
MO-FR: 09-18 h, SA: 09-13 h
eventim.de

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Der Handball-Wahnsinn geht weiter: Drei Tage nach dem kraftraubenden Erfolg gegen die TSV Hannover-Burgdorf müssen die "Zebras" wieder ran. Sonnabend stellen sich die Kadetten Schaffhausen dem THW Kiel entgegen. Der baut gegen den Schweizer Meister, der mit viel Bundesliga-Erfahrung nach Kiel kommt, auch auf seine Fans in der Sparkassen-Arena.

Mit ihrem Rückenwind wollen die Kieler Handballer ab 17:30 Uhr (live auf Sky Sport und im Ticker auf der THW-Homepage) mit einem Sieg den Anschluss an die vorderen Ränge in der Gruppe A der VELUX EHF Champions League halten.

Das siebte Spiel in 22 Tagen - der THW Kiel braucht in der Knochenmühle des Terminplans alle Energie. "Uns haben die fünf Auswärtsspiele in Folge noch in den Knochen gesteckt. Da war es schwierig, richtig in die Gänge zu kommen", sagte Kreisläufer Rene Toft Hansen am Mittwochabend nach dem engen und zum Ende hin dramatischen 27:26-Erfolg gegen Hannover. "Gegen Schaffhausen wollen uns müssen wir besser spielen. Und wir hoffen, dass uns unsere Fans vom Anpfiff an nach vorn peitschen, denn wir brauchen die zwei Punkte auch in der Königsklasse!" Auch Linksaußen Raul Santos möchte am Sonnabend wieder einen Hexenkessel wie zum VELUX-EHF-Champions-League-Auftakt gegen Paris erleben: "Mit den Emotionen und der tollen Stimmung in der Halle ist es viel leichter für uns, das Spiel so zu gestalten, wie wir uns das vorstellen!"

Obwohl die Schaffhauser in den ersten vier Spielen der "Hammergruppe" A bisher Lehrgeld zahlten, lebt der Traum vom Achtelfinale: "Wir sind bereit, um das Weiterkommen zu kämpfen, auch wenn es eine Riesenaufgabe wird", wird Kapitän David Graubner, gleichzeitig Geschäftsführer des Klubs, auf der Vereinshomepage zitiert. Den Kielern steht am Sonnabend eine schwere Partie ins eigene Haus. "Die Kadetten sind der Schweizer Vorzeigeklub", sagt das momentan verletzte "Zebra" Christian Dissinger, der von 2011 bis 2013 das Trikot der Kadetten trug. Schaffhausen habe sich allein durch den Bau des Trainingszentrums mit angeschlossenem Internat und Hotel in Europa einen Namen gemacht. Und Dissinger, der den Werdegang seines Ex-Clubs weiter verfolgt, weiß auch um die zunehmende Stärke in der Schweizer Liga: "In der NLA steckt viel Potenzial."

Seit Januar ist Lars Walther Trainer der Kadetten. Der 51-Jährige Däne trat die Nachfolge von Markus Baur an, der kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres freigestellt wurde, weil der Weltmeister mit der zusätzlichen Betreuung der deutschen U20-Nationalmannschaft nicht vollständig zur Verfügung stand. Inzwischen ist Baur Trainer beim TVB 1898 Stuttgart. Walther bringt Erfahrungen von neun Klubs aus sechs Ländern (Dänemark, Deutschland, Italien, Polen, Slowenien, Rumänien) auf die Taktiktafel. Mit Wisla Plock (Polen) und Baia Mare (Rumänien) war er schon in der VELUX EHF Champions League im Einsatz. Um jedoch im internationalen Handball mitspielen zu können, wurde der Kader merklich verstärkt: Aurel Bringolf, seines Zeichen Schweizer Nummer eins im Tor, nahm den Posten von Nikola Portner ein, den es nach Frankreich verschlug. Dazu bringen die Rückraumspieler Michal Szyba (Polen) und auch Kristian Bliznac (Schweden)

Bester Torschütze der Kadetten war im vergangenen Jahr der überragende ungarische Mittelmann Gabor Csaszar, der bereits für Chambery, Veszprem und Paris Saint-Germain auf Torejagd ging. 194 Treffer erzielte Csaszar zuletzt in der NLA. Dazu haben einige Kadetten bereits Bundesligaluft geschnuppert: Graubner spielte 2012 ein Jahr für den TV Großwallstadt, Rechtsaußen Markus Richwien war sieben Jahre für die Füchse Berlin aktiv, und Linksaußen Manuel Liniger trug das Trikot vom Wilhelmshavener HV, TBV Lemgo und HBW Balingen-Weilstetten. Torhüter Nikola Marinovic stand schon zwischen den Pfosten beim HBW Balingen-Weilstetten, der HSG Wetzlar und bei Frisch Auf Göppingen.

Mit dem Pokalsieg 1999 errangen die Kadetten ihren ersten nationalen Titel. 2005 gab es die erste Meisterschaft, seitdem eilen die Schaffhauser von Titel zu Titel. Inzwischen sind es neun Meistertitel und acht Pokalerfolge, die den Briefkopf schmücken. Die Zielsetzung der Kadetten ist deshalb seit einigen Jahren klar: "Wir wollen in jeder Saison alle drei Titel aus Supercup, CH-Cup und Schweizer Meisterschaft erspielen und auch international erfolgreich sein." Der Klub stellt sich im Rahmen der VELUX EHF Champions League erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Sparkassen-Arena vor.

Anwurf ist Sonnabend um 17:30 Uhr, Sky überträgt das Spiel live. Informationen liefert der ausführliche Ticker auf der THW-Homepage. Wer die "Zebras" live erleben möchte, hat die Gelegenheit: Noch gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im THW-Online-Ticketshop Karten ab 13,50 Euro für die Partie, die Tageskasse öffnet am Sonnabend um 15:30 Uhr. Die Schiedsrichter Slave Nikolov und Gjorgji Nachevski kommen aus Mazedonien, als EHF-Delegierter sitzt der Serbe Bozidar Djurkovic am Zeitnehmertisch. Zwei besondere Gäste haben sich ebenfalls angekündigt: Mit einer vielköpfigen Delegation reist Redbergslid Göteborg an - mit dabei sind Geschäftsführer Henrik Lundström und Co-Trainer "Max" Wislander. Der Weltjahrhundert-Handballer und ehemalige Zebra-Kapitän wird erstmals seit drei Jahren wieder ein Spiel der Schwarz-Weißen live in der Arena verfolgen. Für den THW Kiel geht Sonnabend darum, mit einem Sieg den Anschluss an die Top-Teams in der "Hammergruppe" A nicht zu verlieren. "Wir wollen unbedingt gewinnen, und unsere Fans werden uns dabei richtig unterstützen", ist sich THW-Neuzugang Lukas Nilsson sicher. Also: Auf geht's, Kiel!

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Es hat geklappt. Die SG Flensburg-Handewitt schlug in der Gruppe A der VELUX EHF Champions League den polnischen Vertreter Wisla Plock mit 22:20 (9:10) und feierte damit Heimsieg Nummer 100 in einem europäischen Wettbewerb seit 1995.

Eine Gala war es allerdings nicht. „Mein Team hat stets gekämpft", bilanzierte SG Trainer Ljubomir Vranjes. „Aber sonst kann ich nur die Abwehr und vor allem Mattias Andersson loben. Sonst habe ich gerade vorne viel gesehen, was mir nicht gefällt. In den nächsten Trainingseinheiten haben wir viel zu tun." SG Spielmacher Thomas Mogensen merkte selbstkritisch an: „Wir sind schlecht in die Partie hineingekommen und haben es uns selbst schwer gemacht. Das ging zu sehr seitwärts und zu wenig aufs Tor."

Auf der Bank war diesmal für alle Platz; denn einer fehlte. „Gute Besserung an unseren Kapitän!", teilte Hallenmoderator „Holzi" Holst während der Einlauf-Zeremonie mit. Tobias Karlsson hütete das Bett. Man gut, dass Ljubomir Vranjes in Paris auf einen Mittelblock mit Henrik Toft Hansen und Jacob Heinl gesetzt hatte. In der Deckung mangelte es deshalb nicht an der nötigen Abstimmung. Anstelle des etatmäßigen Abwehrchefs lief ausnahmsweise Thomas Mogensen an erster Stelle in die verdunkelte FLENS-ARENA ein. „Das war eine besondere Ehre für mich", verriet der Däne später. „Doch wenn das Spiel erst einmal begonnen hat, ist dieser schöne Augenblick leider schnell vergessen."

Allerdings dauerte es etwas bis zum Anpfiff. Die Uhr streikte, da hatten alle Akteure plötzlich etwas Zeit für Lockerungsübungen. Als es dann endlich losging, war die Anzeigetafel nur eine schwarze Fläche. In ein dunkles Loch fiel auch die SG. Wisla Plock hatte den eindeutig besseren Start und traf aus allen Lagen. Beim 1:5 rief Ljubomir Vranjes: „Wo ist die Halle?" Die antwortete mit stehenden Ovationen. Es half noch nichts. Beim 1:7 nahm die SG das erste Team-Timeout. „Meine Mannschaft war aufgrund vieler Fehler und Alibi-Spielzügen angezählt – und die Halle war tot", sagte Ljubomir Vranjes später. „Wir spielen alle drei Tage. Da möchte ich sehen, wie die Zuschauer für meine Mannschaft aufstehen. Wer das nicht möchte, kann sich auch zu Hause vor den Fernseher setzen."

Lasse Svan sorgte mit einem Doppelschlag erstmals für Feuer unter dem Dach. Nun wurde immerhin wieder das Ergebnis angezeigt. Wisla-Coach Piotr Przybecki packte seine erste grüne Karte auf den Tisch. Damit wollte er offensichtlich den zaghaft anspringenden SG Motor wieder aus dem Takt bringen. Während die Abwehr eine gute Leistung ablieferte, war der Angriff völlig verunsichert. Zum Glück konnte Mattias Andersson einige Wisla-Würfe entschärfen. Sonst hätte es nach einer Viertelstunde schlimmer ausgesehen als 3:8. „Dann haben wir zusammen gestanden", meinte Thomas Mogensen. „Der Grundstein für die Wende wurde in der Abwehr und durch unseren Torwart gelegt." Mattias Andersson stachelte alle an: Zuschauer und Vorderleute. Der Schwede hatte zur Pause schon zwölf Paraden auf dem Konto.

In der Offensive sollte es nun Schweden-Power richten. Jim Gottfridsson und Johan Jakobsson mischten mit. Der Linkshänder verkürzte auf 8:10. Der ebenfalls eingewechselte Hampus Wanne traf. 9:10 – das war nach diesem Verlauf ein guter Halbzeitstand. „Wir wollten uns anders als vor drei Tagen in Dänemark präsentieren", sagte Wisla-Coach Piotr Przybecki. „So wie in der Angangsphase konnte es leider nicht weitergehen. Aber wir haben zu sehr den Faden im Angriff verloren, und einige Zeitstrafen haben viel gekostet."

Mit Wiederbeginn lief endlich die Uhr. Johan Jakobsson schmetterte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Hampus Wanne konterte sogleich. 11:10, die erste Führung! Die „Hölle Nord" war aus dem Häuschen. Nun war es der polnische Meister, der nicht in Gang kam. Nach vier torlosen Minuten intervenierte die Wisla-Bank. Der Gast meldete sich zurück. 14:14 nach 42 Minuten! Zum Glück machte Mattias Andersson im zweiten Abschnitt da weiter, wo er vor dem Pausentee aufgehört hatte. Eine Parade – und der Gegenstoß lief erfolgreich über Lasse Svan.

Es blieb aber eine knappe Angelegenheit. Zu allem Überfluss kassierte Jacob Heinl seine zweite Zeitstrafe. Die Unterzahl überstand die SG ohne größeren Schaden. Keinen hielt es mehr auf seinem Platz. Die Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorne. Jim Gottfridssn tanzte zum 17:16 durch die Wisla-Defensive. Auf der anderen Seite hatte die SG Abwehr den Gegner neutralisiert. Nach fünf torlosen Minuten holte Jacob Heinl einen Siebenmeter heraus, den Anders Eggert nervenstark verwandelte. Thomas Mogensen erhöhte mit einem verdeckten Wurf auf 19:16. Erstmals hatte die SG etwas Luft und brachte die beiden wertvollen Punkte nach Hause. „Nun ist alles wieder offen", sagte Thomas Mogensen zur Gesamtausbeute von 5:5 Punkten.

SG Flensburg-Handewitt – Wisla Plock 22:20 (9:10)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (21 Paraden) – Eggert (1/1), Glandorf (1), Mogensen (4), Svan (3), Wanne (5), Djordjic, Jakobsson (4), Heinl, Toft Hansen (1), Gottfridsson (3), Mahé

Wisla Plock: Corrales (8 Paraden) – Kwiatkowski, Daszek (1), Duarte, Wisniewski, Ghionea, Rocha, T. Gabala, Ivic, Tarabochia, M. Gebala (2), Pusica (1), Mihic (6), Toledo (5), Zhitnikov (5)

Schiedsrichter: Krstic/Ljubic (Slowenien); Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Heinl 4, Toft Hansen 2 – Ghionea 4, Ivic 4, Zhitnikov 2); Siebenmeter: 1/1:0; Zuschauer: 5077

Spielverlauf: 0:2 (2.), 1:2 (3.), 1:7 (10.), 3:7 (12.), 3:8 (13.), 6:8 (21.), 6:10 (25.) – 12:10 (34.), 13:11 (38.), 14:12 (39.), 14:14 (42.), 15:15 (45.), 16:16 (46.), 19:16 (54.), 20:17 (57.), 21:18 (59.), 22:19 (60.)

PM SG Flensburg-Handewitt

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