Champions League Saison für Flensburg vorbei

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

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Die Europäische Handballföderation hat heute den weiteren Fahrplan zur Beendigung der VELUX EHF Champions League und des EHF Cups bekannt gegeben. Demnach wurden alle K.O.-Spiele des Achtel- und Viertelfinales abgesagt.

Das Final 4 soll zum jetzigen Zeitpunkt am 28. und 29. Dezember stattfinden. Somit ist die Saison nun für die SG Flensburg-Handewitt auch auf internationaler Ebene beendet.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, ist derzeit an Reisen ins europäische Ausland nicht zu denken. Zudem sind Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Die Europäische Handballföderation (EHF) reagiert nun auf die gesamte europäische Situation, um die Saison entsprechend angepasst zu Ende zu bringen. Die Runde der besten 16 europäischen Mannschaften wird nicht ausgetragen, auch das Viertelfinale wird nicht gespielt. Die Achtelfinal-Partie zwischen der SG und Montpellier HB ist somit abgesagt und die Saison für die SG auch auf internationaler Ebene beendet.
Die jeweils Gruppenersten und -zweiten der Vorrundengruppen A und B ziehen nun direkt ins VELUX EHF Final 4 ein, das zum jetzigen Stand am 28. und 29. Dezember in Köln ausgetragen werden soll. Somit stehen Telekom Veszprem, FC Barcelona, Paris Saint-Germain und der THW Kiel als Halbfinalteilnehmer fest.

EHF Cup abgesagt
Desweiteren hat die EHF über den weiteren Verlauf des EHF Cups entschieden. Das am 29. und 30. August geplante Final 4 in Berlin findet nicht statt und der Wettbewerb wird nach vier anstatt sechs Spieltagen vorzeitig beendet. Außerdem werden auch die Spiele der WM-Qualifikation abgesagt. Bisher sind Slowenien, Deutschland, Portugal, Schweden, Österreich, Ungarn, Weißrussland, Tschechien und Frankreich und bereits zuvor Spanien, Kroatien, Norwegen und der Titelverteidiger Dänemark für die Weltmeisterschaft 2021 in Ägypten qualifiziert.

Logische Konsequenz
"Dass nach dem Abbruch der nationalen Liga nun auch die Achtel- und Viertelfinals der Champions League abgesagt werden, ist für mich nur eine logische Konsequenz", sagt SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke. "Wenn es in Deutschland schon schwierig ist Handball zu spielen, dann ist es nach internationalen Gesichtspunkten noch schwieriger, da es zusätzliche Reisebeschränkungen gibt. Zunächst ist das Final 4 auf Ende Dezember gelegt worden, ob das überhaupt stattfinden kann wird man sehen. Nun herrscht aber auch Klarheit in der Champions League. All unsere Überlegungen und Anstrengungen gelten schon der kommenden Saison, in der Hoffnung dass wir hier vernünftige Lösungen finden, diese zu beginnen."

Erwartete Entscheidung
Das weitere Vorgehen ist für SG Cheftrainer Maik Machulla sehr bitter: "Unsere sportlichen Ziele können wir nun nicht mehr erreichen. Wir hätten sicherlich ein spannendes Spiel gegen Montpellier erlebt, in dem wir auch noch etwas gut zu machen hatten. Wir wollten uns gegen einen Gegner, der uns sicherlich auch gelegen hätte, deutlich besser präsentieren. Wir müssen es nun so akzeptieren. Es ist momentan nicht einfach für uns Sportler, momentan immer wieder ausgebremst zu werden, obwohl die Motivation natürlich sehr hoch ist seine Ziele zu erreichen. Damit ist nun das nächste Kapitel in dieser Saison abgeschlossen, daher freuen wir uns umso mehr im kommenden Jahr wieder in der Champions League zu spielen."

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